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OSINT & Phishing Simulation

Den menschlichen Faktor testen und öffentliche Angriffsflächen aufdecken


Angreifer beginnen selten mit einem technischen Exploit – sie beginnen mit Recherche. Durch Open Source Intelligence (OSINT) sammeln sie öffentlich verfügbare Informationen über Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeitenden und Ihre Infrastruktur. Mit diesen Informationen erstellen sie massgeschneiderte Phishing-Angriffe, die selbst geschulte Mitarbeitende täuschen können. Unsere OSINT- und Phishing-Simulationen decken genau diese Angriffsflächen auf – bevor ein echter Angreifer sie ausnutzt.

Was ist OSINT?


Open Source Intelligence (OSINT) bezeichnet die systematische Sammlung und Analyse öffentlich zugänglicher Informationen. Angreifer nutzen OSINT, um E-Mail-Adressen, Organisationsstrukturen, technische Infrastrukturdetails und persönliche Informationen über Mitarbeitende zu sammeln – alles ohne ein einziges System direkt anzugreifen. Diese Informationen dienen als Grundlage für gezielte Social-Engineering-Angriffe und Phishing-Kampagnen.

Phishing ist nach wie vor der häufigste initiale Angriffsvektor bei Cyberattacken. Selbst die beste technische Absicherung kann durch einen einzigen Klick eines Mitarbeitenden umgangen werden. Deshalb ist es entscheidend, den menschlichen Faktor regelmässig zu testen und das Bewusstsein für Social-Engineering-Risiken zu schärfen.

OSINT-Analyse


Dark Web Monitoring

Wir durchsuchen einschlägige Darknet-Foren, Marktplätze und Paste-Sites nach Erwähnungen Ihres Unternehmens, geleakten Daten oder zum Verkauf stehenden Zugangsdaten.

Geleakte Zugangsdaten

Überprüfung, ob Zugangsdaten Ihrer Mitarbeitenden in bekannten Datenlecks aufgetaucht sind. Wir identifizieren kompromittierte Accounts und bewerten das Risiko von Credential-Stuffing-Angriffen.

Social Media Exposure

Analyse der öffentlichen Social-Media-Präsenz Ihres Unternehmens und Ihrer Mitarbeitenden. Welche Informationen können Angreifer für gezielte Angriffe nutzen?

Domain Intelligence

Untersuchung Ihrer Domains, Subdomains, DNS-Konfigurationen und exponierter Dienste. Wir identifizieren vergessene Assets, fehlkonfigurierte Einträge und potenzielle Angriffspunkte.

Phishing Simulation


Gezielte Spear-Phishing-Kampagnen

Basierend auf den OSINT-Ergebnissen erstellen wir massgeschneiderte Phishing-E-Mails, die auf spezifische Abteilungen, Rollen oder Einzelpersonen abzielen – genau wie ein echter Angreifer es tun würde.

Awareness-Messung

Wir messen detailliert, wie Ihre Mitarbeitenden auf Phishing-Versuche reagieren: Öffnungsraten, Klickraten, Eingabe von Zugangsdaten und Meldequoten. So erhalten Sie ein klares Bild des Awareness-Levels in Ihrer Organisation.

Technische Filter-Tests

Gleichzeitig testen wir die Wirksamkeit Ihrer technischen E-Mail-Sicherheit: Spam-Filter, DMARC/SPF/DKIM-Konfigurationen, URL-Rewriting und Sandbox-Lösungen.

Für wen ist das?


Unsere Methodik


01

OSINT Gathering

Systematische Sammlung öffentlich verfügbarer Informationen über Ihr Unternehmen, Mitarbeitende und Infrastruktur.

02

Angriffsszenario-Design

Entwicklung realistischer Phishing-Szenarien basierend auf den gesammelten OSINT-Daten und Ihrem Unternehmensprofil.

03

Phishing-Kampagne

Kontrollierte Durchführung der Phishing-Kampagne mit Echtzeit-Tracking aller Interaktionen.

04

Analyse & Reporting

Detaillierte Auswertung aller Ergebnisse mit konkreten Empfehlungen zur Verbesserung Ihrer Sicherheitslage.

Aus der Praxis


Anonymisiertes Praxisbeispiel

Ein Schweizer Industrieunternehmen. 120 Mitarbeitende. 15% geben ihre Zugangsdaten preis.

MFA für alle Mitarbeitenden aktiviert, gezielte Awareness-Schulung durchgeführt, öffentliche Dokumente bereinigt. Nachkampagne drei Monate später: Klickrate von 34% auf unter 5% gesenkt.

87 E-Mails rekonstruiert 34% klicken den Link 15% geben Daten ein
Branche: Industrieunternehmen
Umfang: OSINT + 1 Phishing-Kampagne
Dauer: 5 Tage

Ein Schweizer Industrieunternehmen mit 120 Mitarbeitenden möchte prüfen, wie viele Informationen über die Firma und ihre Mitarbeitenden öffentlich auffindbar sind — und ob die Belegschaft auf eine gezielte Phishing-Kampagne hereinfallen würde.

Zentrale Findings

  • High 87 Mitarbeiter-E-Mail-Adressen über LinkedIn und öffentliche Quellen rekonstruiert. 12 Passwörter in Breach-Datenbanken gefunden.
  • High Phishing-Kampagne: 34% der Empfänger klicken den Link, 15% geben ihre Zugangsdaten auf der gefälschten Login-Seite ein
  • Medium Technische Dokumente mit internen IP-Adressen und Netzwerk-Topologie auf der öffentlichen Website auffindbar

Ihre Ergebnisse


OSINT-Dossier

Umfassendes Dossier aller öffentlich auffindbaren Informationen über Ihr Unternehmen – inklusive Dark-Web-Funde, geleakter Zugangsdaten, exponierter Infrastruktur und Social-Media-Risiken.

Phishing-Kampagnen-Ergebnisse

Detaillierte Auswertung der Phishing-Kampagne mit Öffnungsraten, Klickraten, Credential-Eingaben und Zeitanalysen – aufgeschlüsselt nach Abteilung und Szenario.

Employee Awareness Metriken

Messbare Kennzahlen zum Sicherheitsbewusstsein Ihrer Mitarbeitenden: Meldequoten, Reaktionszeiten und Vergleich mit Branchenbenchmarks.

Empfehlungen & Massnahmen

Priorisierte Handlungsempfehlungen zur Reduktion der OSINT-Angriffsfläche, Verbesserung der E-Mail-Sicherheit und Stärkung des Mitarbeiterbewusstseins.

ab CHF 4'500

Typische Dauer: 5–10 Tage

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Warum manuelles Testing?


Häufig gestellte Fragen


OSINT (Open Source Intelligence) ist die systematische Analyse öffentlich verfügbarer Informationen über Ihre Organisation – z.B. exponierte E-Mail-Adressen, Mitarbeiterdaten oder technische Infrastruktur. Phishing-Simulationen nutzen diese Erkenntnisse, um realistische Angriffs-E-Mails zu erstellen und den menschlichen Faktor zu testen. Beide Methoden ergänzen sich und decken unterschiedliche Angriffsvektoren ab.

Das hängt von Ihren Zielen ab. Für ein realistisches Ergebnis empfehlen wir, die Simulation verdeckt durchzuführen – nur das Management und ggf. die IT-Abteilung werden vorab informiert. Nach Abschluss erhalten alle Teilnehmenden ein konstruktives Debriefing mit Awareness-Tipps. Wir benennen keine einzelnen Personen im Bericht.

Typische Funde umfassen: exponierte E-Mail-Adressen und Passwörter aus Datenlecks, Mitarbeiterinformationen aus sozialen Netzwerken, technische Details wie Subdomains, IP-Bereiche und verwendete Technologien, öffentlich zugängliche Dokumente mit Metadaten sowie Informationen aus Code-Repositories oder Cloud-Speichern.

Alle Ergebnisse werden vertraulich behandelt und nur in aggregierter Form berichtet. Wir liefern Statistiken zu Öffnungsraten, Klickraten und Credential-Eingaben sowie konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Security Awareness. Einzelne Mitarbeitende werden nicht namentlich genannt – der Fokus liegt auf organisatorischen Verbesserungen.
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